Startpunkt: Perth
Ziel: Two Rocks, WA
Entfernungen:
• Perth → Two Rocks: 75 km
• Two Rocks → Seabird: 100 km
• Gesamtstrecke: 244 km
Gelände:
Diese Tour führt über Sandpisten, die sich teils weich, locker und steil durch die Landschaft schlängein.
Zwar gbt es koine extremen Passagon, doch die Strände können überraschend weich sein – echte Sandfallen für Unachtsame. Wer sich dem Strand nähert, sollte stets zuerst zu Fuß prüfen, ob der Weg fahrbar ist.
Rücksicht nehmen – Natur bewahren.
Der Gingin Ranger bittet ale Fahrer von Allradfahrzeugen, einen kleinen Hügel nahe Cape Leschenault – etwa 2 km südich von Seabird – zu meiden. Die Vegetation dort ist stark beansprucht und braucht Zeit zur Re-generalion. Auf der gesamten Strecke geiten die üblichen Regeln für verantwortungsvolles Fahren:
- Reifendruck auf sandigem Untergrund reduzieren
- Hinweisschilder beachten
- Nur den vorhandenen Fahrspuren folgen
- Eine gut sichtbare Flagge am hohen Mast montieren – für bessere Sichtbarkeit in Dünen und Senken
Moore River – zwischen Küste und Geschichte.
Der Moore River veräuft malerisch zwischen Küste und Flussbett. Er entspringt nahe Walebing und fießt rund 200 km bis zur Mündung ins Meer. Historisch ist er ong mit den frühon Erkundungen Westaustraliens verbun-den: • 1830 meldeto Kapitán Thomas Ban- nister die Mündung • 1836 verfolgte George Fletcher Moore den Flusslauf im Landesineren – er nannte ihn „Garban‘ River‘, nach dem Namen der Aborigines • 1839 steilte Generalvermesser John Septimus Roe die Verbindung zwischen Moores Erkundungen und der Küsten-mündung her – während seiner Suche nach Überlebenden von George Greys gescheiterter Expediton.
Von „Gabbadan zu Guilderton.
Die Flussmündung war den Aborigines und frühen Siediern als „Gabbadan“ bekannt und wurde ab den 188Der-Jahren zu einem belebten Rastplatz für Viehzüchter.
1893 errichtete die Famile de Burgh dort eine Hütte. Bald darauf entstand ein Campingplatz mit drei Ferienhäuser und einem Brunnen, der vom Gingin Roads Board verwaltet wurde.
1910 wurde eine Straße gebaut, und der Ort wurde für Autofahrer zugänglich. 1920 forderten die Bürger von Gingin, dort Grundstücke bereitzustellen.
Während des Zweiten Weltkriegs nutzte die Armee die Ferienhäuser. Nach Kriegsende wurde erneut eine Ansiedlung gefordert – 1951 wurde Quilderton offiziell anerkannt. Der Name stammt von Historikerin Henrietta Drake-Brockman und erinnert an den Schiffbruch der *Vergulde (Gidendrache“) im Jahr 1656.
Seabird – ein Name mit Geschichte.
Seabird wurde nach dem Schoner „Seabird“ benannt, der 1874 nahe Cape Leschenault strandete. Die Ladung – überwiegend Oregonholz, dazu Trockenwaren und Bier – wurde in Gingin versteigert. Viel Holz wurde direkt am Strand geborgen und ziert bis heute einige Häuser der Region.
In den 1950er-Jahren gründete H.W. McCormick nahe der Wrackstelle eine Fischräucherei – mit einem Rettungsboot der „J.P. Webb“, das 1551 auf dem Riff havarierte.
Weitere Siedler folgten, und Mitte der 1960er-Jahre wurde Seabird offiziell als Ort anerkannt. Der vorgeschlagene Name „Chalon“ wurde abgelehnt – die Einheimischen setzten sich für „Seabird“ ein und behielten recht.
